Line-Up

MAIN STAGE
================

LOOPTROOP ROCKERS
aus Schweden
WE HAVE BAND
aus England
CRYSTAL FIGHTERS
aus England
BRATZE
aus Deutschland
WHO KNEW
aus Island
DIE CHUCKS
aus Deutschland

BEACH CLUB
================
MARBERT ROCEL
aus Leipzig
LILABUNGALOW
aus Erfurt
AADEN
aus Mainz
SETTLELIGHT
aus Hamburg

AFTERSHOW
================
BODY MOVIN
(DJ Thomilla & DJ Friction)
aus Deutschland
DJ EMBEE
aus Schweden
BASS:PORT
aus Deutschland

Dekoration by Aerosol

 

02.07.10 23.00 h

IN_DIE_NACHT // Indie-Elektro mit Kiss Kiss Club (HH/Ü&G)

@ Salon Hansen

03.07.10 23.00h

Boogie Down Beats // TWISTED TONES // Tanzflurextase mit Funky Breaks, Soulful Tunes, HipHop und MashUps

@ Salon Hansen

16.07.10 23.00h

Kanzlei Bass & Söhne präsentiert: Friday Shakedown // Funky Breaks, Dancehall & Elektro mit The Hustlehoffs (Play More/Berllin) & Mistah Bomsh (live) & BassPort

@ Salon Hansen

24.07.10 21h

Kommt Zusammen Special Interelektrika vs. Breavman LIVE (FunkyBeats) // Patlac (Liebe*Detail) // Jens Flechtner (March with us) // 23 Uhr

@ Salon Hansen

21.08.10 22:00h

St. Pauli Tanzmusik Nacht // Live: 58 Boys & Le Fly -- DJ´s: Benni Barfuss & St. Pauli Tanzmusik Soundsystem

@ @ Salon Hansen

lunatic Line-Up 2004

Kid Alex & The Sick Boys

1999 ist Alex Ridha im Hamburger House-Club „La Cage“ über Nacht berühmt geworden und bei uns wird er mit seinem Partner als Kid Alex und seiner Crew The Sick Boys am 17. Juli die lunautische Festivalluft mit seinem unverwechselbaren Sound füllen und in die Nacht begleiten.

Mit seinen bloßen 16 Jahren beschritt er damals diesen einschneidenden Auftritt als DJ, bei dem zu erwähnen ist, dass es sich um seinen ersten öffentlichen handelte. Überzeugt mit seiner Technik und seinem einzigartigen Stilmix aus Dance, Pop, Rock, Elektro, Punk und House hat Alex Ridha den Mixmaster und Produzenten Andreas Meid – die bekannte Persönlichkeit in der Eimsbush Szene und Umgebung.

So liegt jetzt der Gedanke sehr nahe, dass sich der „Topproduzent“ dem unerfahreren Alex angenommen hätte, aber das ist nicht der Fall. Nein, ganz im Gegenteil: gleichberechtigt und voller Respekt dem Partner gegenüber arbeiten die beiden jetzt seit Jahren an ihrer Vision der grenzüberschreitenden Musik. Jedoch auch auf der gezielten Suche nach Innovationen kommt es zu Zufällen: Denn die Musikwelt hätte niemals Alex unbeschreibliche Gesangsstimme kennengelernt, wäre in der Vergangenheit das Duo bei Tonaufnahmen nicht von einer engagierten Sängerin versetzt worden. Kurzerhand stand Alex am Mikro und bei dem Duo war das Markenzeichen ihrer Vocals besiegelt.

Das Dreamteam Kid Alex haben uns letzten Sommer mit dem Hit „Young Love“ die heißen Sommertage versüßt und sind dieses Jahr mit dem im Januar erschienenen Album „Colourz“ bereits auf Tour gewesen, wobei in den nächsten Monaten noch einige Festivals wie auch unser lunatic Festival anstehen. Bei ihren Live-Auftritten ist neben Turntables und Mischpulten weit mehr zu erwarten, denn hinter dem Duo befinden sich zusätzlich sieben Musiker. Ein voller Gitarrensound und die einzigartige Stimme von Alex Ridha durchdringen die Gehörgänge.

www.kid-alex.de

Puppetmastaz

Rappende Handpuppen? Die Sesamstrasse in der Bronxx feat. die Muppet-Show auf LSD? Was ist hier den los, mag sich der geneigte Betrachter des Videos zum Song „Pet Sound“ in den ersten Sekunden denken, die zwischen Rezeption und Interpretation dieser lässig bis spackig abstylenden Stoff-Handpuppen verstreichen. Was da los ist?

Puppetmastaz – der „Wu-Tang Clan des Steifftierkosmos“ (taz) sind am Start und warten mit dem Prädikat auf, die erste Toygroup der Welt zu sein.

Die Biographie der Band wird im Musikexpress wie folgt beschrieben: Ein gewisser Mr.Maloke, ein von Crooklyn – N.Y. Anfang der Neunziger ausgewanderter Stofftier-Maulwurf, lässt sich in Berlin nieder und gründet den „Congress Of Puppetry“. Er ruft „die härtesten Puppen der Welt“ auf nach Berlin zukommen, um gemeinsam mit Mikrophon und Stofftierhand im Schritt der Menschheit klar zu machen was geht.

Und es kamen so einige. Was sich dann da schließlich unter dem Namen Puppetmastaz formierte, sieht aus und klingt, wie eine Best-Of Zusammenstellung von Stofftieren, die beim letzten Sesamstrassen-Casting, beim Versuch Oscar aus der Mülltonne die Rolle des dissenden Nerds abzuringen, wegen übertriebener Härte rausgeflogen sind. Beispiele gefällig? Diese hören auf Namen wie Big Eye, Snuggles, Pit und Turbo The Toad.

Was musikalisch dabei herauskommt, liegt vor in Form einiger EP’ s und dem Album „Creature Funk“.

Da bumsen und krachen die (Elektro-)Beats seltsam entrückt doch stets famos, während sich die scheinbar possierlichen Crews um Mr. Maloke ganz Stofftier-Tradition – Like mit lispelnden und komisch schnarrend, verzerrten Stimmen, anschicken Dich musikalisch von hinten zu überfahren…

www.puppetmastaz.com

Beige GT

Kein Zweifel, die Band wird gemocht. beigeGT aus Regensburg veröffentlichen ihr zweites Album “Cue” via L’Age D’Or, ernten durchweg gute Kritiken und werden der Ehre zuteil, den aktuellen AOK-Werbespot musikalisch mit dem Song “Heat” zu untermalen. Eine Band, auf die sich nicht nur Wenige einigen können. Eine Band, die Dogmen und elitäre Zirkel meidet, die aber trotzdem auf dem “Monsters Of Spex Festival” spielt und in eben jenem Magazin abgefeiert wird. Die Szene-Polizei verfolgt das Geschehen skeptisch. Aus der Menge ertönt ein Schrei: “Vorsicht Hype!!”. Na und? Der ist gerechtfertigt, aber so was von!!

Wer sonst schlägt momentan so elegant die die Brücke zwischen Pop, Elektro und Punk, verknüpft so charmant die Leichtigkeit und den Swing britischer Popmusik mit vertracktem und disonantem Chicago-Postrock der alten Touch-and-Go Schule.

Irgendwo zwischen Modest Mouse, Robocop Kraus und alten Gang Of Four Perlen bahnen sich unaufdringliche Melodien ihren Weg durch den Großstadtdschungel, würden nach New York passen, vielleicht auf Bühnen, wie die des CBGB’s, dabei ist man doch in Regensburg zu Hause und fühlt sich sicherlich auch dem Lüneburger Campus wohl. Das geht verdammt nochmal ins Ohr! Das bleibt im Walkman – für die Zeit bis zum lunatic-Gig! Es ist Sommer, Baby!!

www.grandtouring.de

Lax Alex Contrax

Professoren tanzen durch ihr Büro, Studenten legen ihre Schreibblöcke beseite, skanken durch die Bibliothek, die Mensa ist leer wie selten zuvor, selbst das Rechenzentrum wirkt wie ausgestorben. Die Uni bewegt sich. Lax Alex Contrax machen den Campus tanzbar – mit Reggae- und Offbeat-Rhythmen, Posaunen und Trompeten. Mit Geschichten, die von nervösen Stürmerstars, von Frauen aus Silikon und von fliegenden Balkonen erzählen. Textlich orientieren sich die Band aus Solingen stark an den Protagonisten der Neuen Deutsche Welle – dementsprechend ist es auch nicht verwunderlich, dass selbst Major Tom, der immer noch völlig losgelöst und schwerelos durch die Galaxie schwebt, ein Ska-Comeback im stilsicheren Lax Alex-Gewand erfährt.

Künstlich konstruierten musikalischen Schubladen erteilen Lax Alex Contrax allerdings eine Absage – nicht ohne Grund heißt ihr neuestes Album “Freistil”: “Egal ob Folk oder HipHop, ob Reggae oder Ska, was uns allemal verbindet, wir sind für die Leute da” Spätestens am 17. Juli dann auch für die Leute aus Lüneburg und Umgebung. Den Rat “Bleib geschmeidig im Knie!” von Sänger Thorsten Neudert, sollte man sich auf jeden Fall zu Herzen nehmen. Denn Tanzen ist nicht nur erlaubt, sondern unvermeidlich. Das lunatic-Team empfiehlt: Ausgedehntes, präventives Stretching bei unserem Fitness-Coach Frieder.

www.laxalex.de

Der Fall Böse

Vergessen ist die harte Arbeitswoche, das bescheidene Mensa-Essen von eben, das Dschungelspiel sowieso, auch Costa Cordalis und die alte Dame, die heute mit der neuesten Ausgabe des “Wachturms” vor der Tür stand. Bei einem Konzert vom Fall Böse aus Hamburg ist die Welt wieder in Ordnung. Ihren Crossover aus Jazz, HipHop, Rock und Funk nimmt man nicht nebenher wahr. Der Fall Böse will Aufmerksamkeit, sich breitmachende Bässe, Grooves, funky sein und tanzende Studenten. “Denn das ist Hose wie Jacke, lass es sein, zieh´s dir rein, das ist HipHopRock-Geschnacke, also hört nicht was euch stört, sondern rockt was euch schockt, weil das bockt auch wenn´s floppt, denn ihr wisst, das ist doch kein HipHop.”

Der Fall Böse sitzt zwischen den Stühlen, bezeichnet die eigene Musik als Streetfunk und liegt damit gar nicht so falsch. Konventionelles Rapping war gestern. Der Fall Böse schnackt, aber vom feinsten. Im Gegensatz zu anderen Rappern legt Texter Björn Wert auf Inhalte und nicht ausschließlich auf Reimskills. Seine Stimme funktioniert dabei als zusätzliches Instrument, während eine siebenköpfige Band mit Geige, Saxophon, Bass, Schlagzeug, Hammond-Orgel an frischen Beats und Hintergründen feilt.

Dass die Band live schwer zu schlagen ist und auf der Bühne eine unglaubliche Spielfreude an den Tag legt, hat sich mittlerweile bis nach Swasi-Land rumgesprochen. Am 17. Juli kann sich der geneigte Lunaut noch einmal in heimischen Gefilden von den Qualitäten der Hamburger überzeugen.

www.derfallboese.de

The Rodeo Five

Hell Yeah! Die Rock n’ Roll Faust streckt sich in die Luft. Beine sind gespreizt, Nietengürtel ausgepackt, Gitarrenriffs überrollen das lunatic Festival. Das ist nicht nur Posing Deluxe, sondern dreckiger Punk n’ Roll in bester Turbonegro- oder New Bomb Turks-Tradition. The Rodeo Five aus Hamburg/Lüneburg überzeugten beim lunatic-Bandcontest unsere fachkundige Jury und auch den Großteil des Publikums. Und nun? Die wahrscheinlich bestaussehendste Band Norddeutschlands eröffnet das 1. lunatic-Festival und wir freuen uns verdammt!

The Rodeo Five formierten sich im Frühjahr 2002, nahmen kurzerhand ein Demo auf und hatten in Hamburg und Lüneburg, trotz rarer Bühnenpräsenz, schon bald den Status eines Geheimtipps inne. Und das obwohl sich bestimmt nicht jeder mit ihrem offenen Glauben zu Jesus identifizieren kann: Lieder haben Titel wie „Jesus Rock n’ Roll“ und Tattoos sind keine Tribals oder asiatische Schriftzeichen, sondern Jesus-Bekenntnisse (siehe Foto!). Man zeigt den gängigen Rock-Klischees den Mittelfinger! Was würde Lemmy von Motörhead dazu sagen?

Aber nun genug der Worte, wir wünschen viel Spaß mit dieser Band und schließen uns dem Rodeo Five-Bandinfo an: “Now stop reading this bio and move your ass! Dance! Dance! Dance!”

www.therodeofive.de

nach oben ↑